Wahlkabine
Die Schwerpunkte der Liste "Bündnis 90 / Die Grünen" und unabhängige Kandidatinnen und Kandidaten

Eigentlich gibt es keine Einzelthemen, Alles ist mit Allem verwoben, mal mehr, mal weniger.
Hier greifen wir nun schwerpunktmäßig die Themen auf um die Zukunft der Gesamtgemeinde Neresheim zu gestalten.

Leben, Wohnen und Arbeiten, Zusammen und mit der Natur

Vorausschauend und Nachhaltig, intelligent die neuen Möglichkeiten nutzen.
Die Umwelt in der wir leben schützen, ihr helfen lebensfähig zu bleiben, zu unser aller Nutzen.
Erhalten und nicht zertören! Denn das ist immer die preisgünstigere Methode.
Das neue aber muß durchdacht werden, ist es zukunftsfähig im Sinne von Nachhaltig oder bringt es nur kurzfristige und scheinbar schnelle Gewinne.


Leben mit einer intakten Natur?

Wenn wir uns nicht um unsere Umwelt kümmern, wie soll dann genau diese Umwelt uns Menschen etwas Gutes tun können?

Wir werden wenn sie, die Wählerinnen und Wähler, uns die Möglichkeit geben darauf hinarbeiten, dass in unsere Gesamtstadt eine Entwicklung für ein

begonnen wird. Eine Entwicklung die einen langen Atem braucht, aber die weit in die Zukunft reichen wird.

Ganz nebenbei wird sich dies sehr gut für das Tourismusmarketing verwenden lassen.


Eine der am meisten Besorgnis erregenden Entwicklungen ist das Bienen- und Insektensterben.

Warum ist das so schlimm? Wespen sind ärgerlich, Stechmücken am See noch mehr und Ameisen im Rasen müssen weg.

Insekten sind nach den Bakterien die Lebensgrundlage der Natur, der wichtigste Dienstleister in Sachen Bestäubung von
Früchten und Gräsern, sie sind ( zusammen mit Bakterien und Pilzen ) die Gesundheitspolizei was das verwerten von biologischen Material angeht.

Fehlen die Insekten wird niemand mehr Blätter und tote Tiere verwerten.
Stimmt nicht ganz, die Schimmelpilze werden das wohl übernehmen, nur langsamer und etwas sichtbarer.

Wenn wir die Insekten verlieren bricht die Nahrungskette zusammen und es werden die Vögel,
Kleintiere und Echsen verschwinden und die Natur wie wir sie kennen wird unwiederbringlich vergangen sein.

Wir wollen diesen immens wichtigen Tieren helfen und ihnen durch ein

wieder Lebensgrundlagen verschaffen in dem wir, zum einen, die städtischen Pflanzungen, Wegränder und Wiesen,
soweit als noch möglich, für die Bestäuber unserer Pflanzen in gesunde und auch für uns schöne Lebensräume zurückverwandeln.
Diese sollen grundsätzlich ungespritzt, also pestizidfrei bleiben.
Ebenso soll auf unnötiges, zu häufiges Mähen der Wiesen und Wegränder sowie auf das radikale Zurückschneiden von wichtigen Hecken verzichtet werden.
Die Wegränder an den der Stadt gehörenden Feldwegen sind wieder in einen naturnahen
Zustand zu versetzen ( auch die teils von der Landwirtschaft genutzten, obwohl diese der Stadt gehören)
sind wieder mit Hecken und Gräsern für Insekten, Vögel und andere Kleintieren zu bepflanzen.


Öffentlicher Nahverkehr

Der öffentliche Nahverkehr in der Gesamtgemeinde ist ein Trauerspiel,
die Stadtverwaltung hat keinerlei zukunftsweisende Pläne dies zu ändern.
Weder nimmt sie aktiv an der Gestaltung teil, noch führt sie Bedarfsplanungen durch.

Dies zeigte sich schon 2017 als im Ostalb-Kreis bei den Beratungen zu einem Nahverkehrskonzept seitens Neresheim von der Verwaltung nichts vorgelegt wurde.
Sie nahm nicht einmal daran teil.

Im Jahr 2019 finden wieder Verhandlungen und Beratungen auf Kreisebene zum öffentlichen Nahverkehr statt,
unteranderem stehen Planungen und Entscheidungen im Zuge der sogenannten Linienbündelung an.
Wir werden dafür eintreten, dass die Stadtverwaltung mit einem durchdachten, belastbarem Konzept die Interessen der Bevölkerung vertritt.

Desgleichen treten wir dafür ein, ein individuelles Nahverkehrskonzept innerhalb der Gesamtstadt
mit Rufbussen und einem Angebot „ala Freyung“ aufzubauen.
Immerhin leben wir im Zeitalter der Apps und des Smartphones, technische Hindernisse gibt es also nicht.


Klimaschutz fängt in den Kommunen an und nur vor Ort schaffen wir die Energiewende.

Die Notwendigkeit, hier schnell und entschlossen zu handeln, sehen wir in der inzwischen wahrnehmbaren Veränderung von Klima, Flora und Fauna. Wir wollen unseren Lebensraum auch für unsere Kinder bewahren. Deshalb ist es erforderlich, dass wir zukünftig unsere Entscheidungen bezüglich Nachhaltigkeit überprüfen bzw. nachschärfen. Wir müssen uns als Stadt Neresheim umsetzbare aber ambitionierte Ziele setzen und konsequent verfolgen.

Wie schon andere Gemeinden in unserer Nachbarschaft braucht Neresheim ein Klimaschutzkonzept!


Wohnen

Die „Babyboomer“ kommen ins Rentenalter und wir werden uns aktiv dafür einsetzen, dass die Stadtverwaltung sich um Investoren bemüht
welche dann Wohnmodelle wie zum Beispiel Mehrgenerationhäuser in den Gemeinden erstellen.

Das hilft dabei auch im Alter länger ein eigenständiges Leben führen zu können und vielen wird es den Gang ins Pflegeheim zu ersparen.
In den Gemeinden und in Neresheim muß der zentrale und moderne Wohnungs- und Hausbau mit attraktiven Grundstückspreisen gefördert werden.


Jugendpolitik

Wir werden zwei Punkte nicht aus den Augen verlieren! Klingt nach wenig, aber mehr braucht es nicht.


Im Riegel II

Ein neues Industriegebiet wird geplant, unter dem Namen „Im Riegel II“ wird es gegenüber dem schon jetzt bestehenden Industriegebiet entstehen.
Dieses neue Industriegebiet wird unsere gesamte Gemeinde auf Jahrzehnte prägen,
ob zum Guten oder Schlechten, dass haben Sie als Wählerinnen und Wähler bei der Gemeinderatswahl 2019 in der Hand.

Die höchste Priorität wird in der Auswahl und Zulassung der Betriebe liegen müssen,
eine Aufgabe die dem Gemeinderat eine enorme Verantwortung auferlegt.

Welche Betriebe wollen wir?

Wie wird das neue Industrie geplant und wer darf dort ansiedeln?


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