Solarpanel-Montage
Die Zukunft lässt sich nicht verschieben!

Klimaschutz fängt in den Kommunen an.

Nur vor Ort schaffen wir die Energiewende.

Die Notwendigkeit, hier schnell und entschlossen zu handeln, sehen wir in der inzwischen wahrnehmbaren Veränderung von Klima, Flora und Fauna. Wir wollen unseren Lebensraum auch für unsere Kinder bewahren.
Ebenso ist es einleuchtend, dass Energiesparen die Kosten senkt und damit mehr Geld für andere Aufgaben zur Verfügung stehen wird.

Deshalb ist es erforderlich, dass wir zukünftig unsere Entscheidungen bezüglich Nachhaltigkeit überprüfen bzw. nachschärfen. Wir müssen uns als Stadt Neresheim umsetzbare aber ambitionierte Ziele setzen und konsequent verfolgen.

Wie so ein Konzept aussehen kann, hier das Konzept von Westhausen, tolle Leistung.


Wie schon andere Gemeinden in unserer Nachbarschaft braucht Neresheim ein Klimaschutzkonzept zum Beispiel für:

• Strom (Strommix oder Ökostrom)

• Schwachstellenanalyse in den Liegenschaften
Erstellung einer Schwachstellenliste (Prioritäten) mit Bauteilen und Anlagen mit offensichtlichen Schäden bzw. ungenügendem energetischen Zustand.
Ggf. Externe Vergabe der Schwachstellenanalyse mit Fördermitteln.
Festlegung von konkreten kurzfristigen Einsparzielen pro Objekt.
Festlegung von konkreten kurzfristigen Ausbauzielen für Nutzung erneuerbarer Energien pro Objekt.

• Verbesserung der Verbrauchserfassung und Kontrolle
Zeitnahe (monatliche) Ablesung und Überprüfung aller wichtigen Zählerdaten. Ggf. Überprüfung und Verfeinerung der Zählerstruktur.
Fortschreibung der Energiekennwerte (Wärme- und Stromverbrauch pro m²)

• Festlegung zukunftssicherer Energiestandards für energetische Sanierung und Neubau von städtischen Gebäuden oberhalb der gültigen EnEV (Stand 2018).
Erstellung einer Grobanalyse (grobe Beschreibung des Ist-Zustandes und von erforderlichen Maßnahmen) für alle Liegenschaften.
Erstellung von detaillierten Sanierungsfahrplänen nur für Gebäude mit konkretem Sanierungsbedarf.
Festlegung von konkreten langfristigen Einsparzielen pro Objekt.
Festlegung von konkreten langfristigen Ausbauzielen für Nutzung erneuerbarer Energien pro Objekt.
Externe Vergabe mit Fördermitteln.

• LED-Straßenbeleuchtung
Weitere Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED
Ggf. Einbau von Steuerungen für Dimmung und zeitweiligen Nachtabschaltung

• Heizöl, Gas

• Erstellung eines langfristigen Energienutzungsplans (ENP)
Schaffung der langfristigen planerischen Grundlagen für die Entwicklung energieeffizienter Gas- und Wärmenetze und der lokale Gestaltung der Energiewende (Sektorkopplung, Energiespeicher) durch die Erstellung eines Energienutzungsplans (ENP)

• Optimierung der Energieversorgung mit hohem Anteil erneuerbare Energien
Umsetzung der Energienutzungsstrategie in geeigneten Quartieren
Aufbau von Wärmenetzen und Nutzung erneuerbarer Energien
Erhöhung der Nutzung erneuerbarer Energien in den eigenen Liegenschaften

• Verkehr / städtische Fahrzeugflotte

• Energieeffiziente Dienstfahrzeuge und Dienstgänge
Vorbildfunktion der Gemeinde: Anschaffung von E-Autos, E-Scootern und E-Dienstfahrrädern
Umrüstung des Fuhrparks auf Elektroantrieb, Gasantrieb oder andere alternative Antriebe
Erstellung einer Dienstanweisung für Dienstgänge der kommunalen Mitarbeiter

• Unterstützung Einführung Car-Sharing
Bedarf für Car-Sharing prüfen; ggf. öffentliche Stellplätze bereitstellen
ggf. städtische E-Pkw/E-Scooter für Car-Sharing bereitstellen bzw. Dienstfahrzeuge (Pkw) für Mitarbeiter über Car-Sharing bereitstellen

• Langfristkonzept Ladestationen für Elektroautos
Ermittlung des mittel und langfristigen Bedarfs für Ladeinfrastruktur im Straßenraum
Laternenparker, Parkpläze von Wohnanlagen, Car-Sharing-Stationen in Neubaugebieten, Verstärkung des Stromverteilnetzes?, Leerrohre in Garagen

• Verbesserung der Rad-Infrastruktur
Optimierung der Bedingungen für Radfahrer als Alternative zum motorisierten Nahverkehr
u.A. Radabstellplätze an Bushalten


Zur Kontrolle der Maßnahmen:

• jährlicher Energie- und Klimaschutzbericht

• jährlicher Energiebericht
Dokumentation der Energieeinsparungen und Nutzung erneuerbarer Energien bei den städtischen Liegenschaften
Dokumentation der Klimaschutzmaßnahmen der Gemeinde und anderer Akteure in der Kommune
Darstellung der CO2-Minderungen und Erfolge z.B. durch Kennzahlen

• Energie- und CO2-Bilanz

• Energie- und CO2-Bilanz (alle 2 - 3 Jahre)
Erfolgskontrolle bei Verbesserung Endenergieverbrauch und CO2-Emissionen


Wir wollen die Stelle einer Klimaschutzmanagerin / eines Klimaschutzmanagers schaffen, um dieAktivitäten zu koordinieren. Dies wird aktuell zu 65% vom Land gefördert (für 3-5 Jahre).


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